Wildschweinborsten oder Tampico?
Wildschweinborsten haben eine keratinbasierte Schuppenstruktur, die dem menschlichen Haar ähnelt. Sie nehmen das körpereigene Sebum an der Kopfhaut auf und verteilen es über die Längen – das Ergebnis ist mehr Glanz und ein gepflegter, glatter Fall. Sie passen zu glattem bis leicht welligem, feinem bis normalem Haar. Tampico ist die pflanzliche, vegane Faser aus der Agave. Sie ist fester, greift stärker durch und eignet sich für dickes oder kräftiges Haar und für alle, die ein intensiveres Bürstgefühl bevorzugen. Beide Bürsten sitzen in einem ergonomischen Körper aus FSC-Holz. Mehr Hilfe bei der Wahl: FAQ & Beratung.
So bürstest du richtig
Erst die Spitzen entwirren, dann schrittweise höher ansetzen und zuletzt vom Ansatz bis in die Spitzen durchbürsten. Das verteilt das Sebum und massiert die Kopfhaut. Bei sehr lockigem Haar ist die Haarpflegebürste eher ein Finishing-Werkzeug; zum Entwirren eignet sich die Paddlebürste besser.
Pflege
Haare regelmässig aus den Borsten ziehen. Alle paar Wochen die Borsten in lauwarmem Wasser mit etwas mildem Shampoo bewegen – das Holz möglichst nicht nass machen – und die Bürste mit den Borsten nach unten trocknen lassen.
Häufige Fragen
Welche Bürste für feines Haar?
Wildschweinborsten, mittel-fest. Sie sind sanft zur Kopfhaut und bringen Glanz ins feine Haar.
Welche Bürste für dickes Haar?
Tampico, fest. Die Faser hat mehr Griff und kommt durch kräftiges Haar besser hindurch.
Hilft Bürsten gegen Haarausfall?
Nein. Bürsten pflegt Haar und Kopfhaut, es ist kein medizinisches Mittel. Wir versprechen hier nichts.